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Das Zittauer Gebirge
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...ist ein reich bewaldeter Kreidesandsteingebirgszug, der das Zittauer Becken südlich begrenzt und zusammen mit dem Jeschkengebirge die nördliche Umrahmung des böhmischen Beckens bildet. Über den Gebirgszug erheben sich Basalt- und Phonolithberge ( Lausche: 793 m; Hochwald: 749 m ).

Geschichte:

- es finden sich Zeichen, daß die Erstbesiedlung ca 8000 (!) Jahre v.u.Z. stattfand. 

- ab 800 v.u.Z. entwickelten sich die Keltische Hallstatt- und danach die La-Tenè-Kultur auch in unserem Gebiet ( vor allem die Bojer ), Keltische Stämme vermischten sich dann im Zeitalter der Völkerwanderung mit germanischen Völkern ( Wandalen, Markomannen, Semnonen)

- im 5. Jahrhundert zogen große Teile der german. Stämme aus unserem Raum( vor allem die Wandalen unter Geiserich ) über Gallien nach Andalusien, setzen nach Afrika über und gründen dort ein mächtiges, circa 100 Jahre Nordafrika und den Mittelmeerraum beherrschendes Reich ( "ewiges Bündnis" mit Rom 474/ 476 )

- ab 6. Jahrhundert wanderten Slawen ( Milzener,...) in die von den Germanen zum großen Teil verlassenen Gebiete der Oberlausitz ein 

- 1346: Gründung des 6-Städte-Bundes ( Zittau, Görlitz, Löbau, Bautzen, Kamenz, Lauban )

- seit dem 15. Jahrhundert gehört die Oberlausitz zum Bistum Meißen

- 1526: Zuordnung zum Reich der Habsburger

- 1635: Angliederung zu Sachsen


Die Burg Oybin, Wahrzeichen des Zittauer Gebirges, wurde von 1311 bis 1316 unter Heinrich von Leipa ( Leipaer Straße ) erbaut. 1346 ordnete Kaiser Karl V. den Bau des Kaiserhauses an.





 
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